Burg Sovinec (Eulenburg)
Burg Sovinec (Eulenburg)
Die erste schriftliche Erwähnung über Sovinec stammt aus dem Jahre 1348, wann Herr Vok von Sovinec erwähnt wurde. In der Zeit der Hussitenkriege wechselten die Herren von Sovinec ihre Haltungen. In diesem Zeitabschnitt kam es zur Verbesserung der Burgbefestigung. Zum Ende von Kriegen unterschrieben sie ein Friedensabkommen mit dem Markgrafen Albrecht von Habsburg. Diese bedeutende Festung wurde im Jahre 1623 von Erzherzog Karl zu Gunsten des Deutschen Ordens gekauft. Die Residenz wurde zum Verwaltungssitz der Herrschaft und zur bedeutenden Ordensfestung. In den Jahren von 1627 bis 1643 wurde die Burg wieder umfangreich befestigt. Im Jahre 1643 nach den schweren Kämpfen wurde die Burg von Schweden besetzt. Die Besatzung kapitulierte und durfte mit ihrem persönlichen Vermögen weggehen. Im Jahre 1650 wurde die Burg Sovinec wieder vom Deutschen Orden übernommen. Im Jahre 1810 hört die Burg Sovinec auf, ihre Rolle eines Verwaltungszentrums zu füllen und im nachfolgenden Zeitraum wurde sie stückweise verkauft. Erst Hochmeister Maximilian III. Josef d´Este erließ im Jahre 1836 den Auftrag, ausverkaufte Burgteile zurückzukaufen und verhinderte auf diese Weise ihre Verwüstung. Im Jahre 1939 wurde das Vermögen des Deutschen Ordens vom Deutschen Reich in Beschlag genommen und seit dem Jahre 1940 wurde die Burg von der Wehrmacht als Gefangenenlager für Offiziere benützt. Im Jahre 1945 wurde die Burg von der Tschechoslowakischen Republik konfisziert. Den Burgbesuchern sind die Burghöfe 1. - 5. und ferner sog. Oberburg /der älteste Burgteil/ mit dem Aussichtsturm zugänglich, der eine Aussicht auf die wunderschöne Landschaft des Naturparks Sovinec anbietet. In den ehemaligen Pferdeställen sind die Austellungen der Forstschule von Sovinec und die Burgausstellung, in der Burggrafschaft die Zinn- und Waffen-, Ordens-, Auszeichnungs- und Torture-Ausstellung installiert. In den anderen Burgteilen sind Lapidarium, Burggemach und Jaroslav-Róna-Ausstellung /Juni-September/, bedeutender tschechischer Maler, Bildhauer und Grafiker zu besichtigen.
Region
Mährisch-schlesischer Kreis
Bezirk
Bruntál
Stadt
Jiříkov
Adresse
autopošta Břidličná

