Ostrava - Geschichte
Ostrava
Die Bergbaustadt Ostrava ist ein Verwaltungs-, Gesellschafts- und Kulturzentrum Nordmährens. Sie liegt am Fluss Ostravice in der Ebene zwischen Beskiden (Beskydy) und dem Gebirgsmassiv von Altvatergebirge (Jeseníky). Charakter der Stadt ist stark mit der idustriellen Tätigkeit verbunden. Bestandteile der industriellen Objekten bilden zusammen mit Wohnhäusern ganze Stadtviertel. Die Stadt ist bekannt durch Gewinnung von Qualitätssteinkohle und durch Eisenproduktion, sie ist jedoch
auch von vielen unikalen Naturschönheiten umgegeben.
Geschichte - Ostrava
Erste Schrifterwähnungen über die Stadt stammen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Stadt wurde gegründet bei der Furt über den Fluss Ostrá (heute Ostravice), von dem auch der Stadtname kommt. Die Stadt wurde von den deutschsprachigen Kolonisten gegründet und zwar im polnischen Gebiet, denn Schlesien gehörte bis zum Jahre 1327 zum Polem. Die Grenzlage der Stadt führte zum Bau der Burg zu Ende des 13. Jahrhunderts. In der Stadt wurde eine Kirche gebaut und in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts waren es dann Stadtschanzen. Die Bedeutung von Ostrau wuchs allmählich. Die Hussitenkriege im 15. Jahrhundert wichen praktisch Ostrau aus und die Stadt wuchs weiter. Während des 16. Jahrhunderts wurde Ostrau aus Pfand von dem olmützer Bischof zurückgekauft und die Stadt blühte weiter auf. Die Burg wurde zu einem Schloss umgebaut. Im Jahre 1556 entbrannte hier ein vernichtendes Feuer, dem sogar zwei Steingebäude zum Opfer fielen – das Rathaus und die Kirche. Die Stadt trug die Folgen in den nächsten zehn Jahren. Anfang des 17. Jahrhunderts bedeutete auch Anfang eines großen Verfalles der Stadt. Außer der Uninteresse des neuen Kardinals František von Ditrichstein wurde die Stadt von dem dreißigjährigen Krieg betroffen. Sie wurde mehrmals besetzt, ausgeplündert und dazu brach hier die Pest aus, die eine Hälfte der Bevölkerung tötete. Zu Ende des Krieges musste die Stadt ein Schutzgeld bezahlen, das eine Verschuldung der Gemeinde für nächste hundert Jahre bedeutete. Folgendes Jahrhundert verlief im ähnlichen Rhythmus – Feuer, Hochwasser, Pest, Verschuldung. Die Bedeutung von Ostrau sank. Erst die Entdeckung der Kohle zu Ende des 18. Jahrhunderts bedeutete eine stürmische Wende in der ökonomischen und politischen Entwicklung. Es wurde eine Erzhütte in Vítkovice und viele weitere idustrielle Objekte gebaut. Die Bevölkerungsanzahl wuchs raketenschnell. Nach dem ersten Weltkrieg behielt die Stadt ihre wirtschaftliche Stellung. Zum Ostrau wurden herumliegende Gemeinden angeschlossen und es entstand so Großes Ostrau. Die Stadt kriegte ihren Großstadtcharakter, es wurden Banken, Warenhäuser, Hotels, Kulturgebäude und so weiter gebaut. Nach der Okkupation während des zweiten Weltkrieges und nach dem folgenden kommunistischen Putsch wurde die Eisenindustrie immer stärker akzentuiert. Es kam zur Umweltdevastation. Die erhöhte Produktion führte zum weiteren Wachstum von Bevölkerungsanzahl und zum Bau von riesigen Neubausiedlungen mit Plattenhäusern. Die Einwohneranzahl erreichte mehr als 300 000.
Kultur - Ostrava
Das mährischschlesisches Nationaltheater bietet auf seinen zwei Bühnen eine bunte Skala von verschiedenen Genres. Für kleine Zuschauer ist das Puppentheater (Divadlo loutek) bestimmt. Alle zwei Jahre im Herbst findet in Ostrau ein internationales Puppenfestival Spectaculo Interesse statt. Ein reiches Programm bieten sommers wie winters große Kulturhäuser, wo viele Schauspiel- und Musikensembles auftreten. Zur Tradition wurde schon das Festival Janáčkův máj und das unweite Festival Janáčkovy Hukvaldy. Ostrauer Museum veranstaltet viele Austellungen, auch zahlreiche Galerien bleiben nicht im Hintergrund. In den letzten Jahren wurde bekannt auch die Straße Stodolní mit ihrem reichen Clubleben. Seit dem Jahre 2002 ist Ostrau ein Schauplatz des Musikfestivals Colours of Ostrava. An die Hüttentradition erinnert das Bergbaumuseum OKD und eine Exposition im nationalen Kulturdenkmal – Bergwerk Michal. Sehenswert ist auch eine unkale Sammlung der Bergwerksrettungstechnik.
Sport - Ostrava
Einen großen Reiz hat sicher das Sommerschwimmbad Poruba – das größte Naturschwimmbad in der Tschechischen Republik. Die Auswahl von Sportplätzen ist riesengroß, die Stadt hat etwa 200 Spielplätze, 5 offene und gedeckte Stadien, 122 Turnhallen, 3 Winterstadien, 11 Schwimmhallen und 5 Sommerschwimmbäder. Ostrau ist ein Bestandteil von regionalen Zyklowegen und außer den gewöhnlichen Zyklobussen steht in der Saison auch eine Zyklotramway zur Verfügung. Nahe Beskiden und Altvatergebirge bieten eine Möglichkeit zum Treiben der Wintersportarten und zu Sommerspaziergängen.
Tours - Ostrava
ZOO Ostrau mit ganzjährigem Betrieb sichert bestimmt eine Kinderfreude. Von ZOO kann man über eine unikale Aussichtslokalität auf der Halde Ema zur renomierten schlesischostrauer Burg kommen. Falls die Kinder nach dem Besuch im ZOO noch nicht erschöpft sind, gibt es hier ein märchenhafter Keller der Gespenster. Natürlich und historisch ist bedeutend der Hügel Landek – bekannt durch Kohlegewinnung und damit verbundenen Funden der prähistorischen Besiedlung. Direkt in der Stadt befindet sich auch ein Teil des Naturschutzgebietes Poodří – Polaner Wald (Polanský les) und Polaner Gefilde (Polanská niva). Von weiteren Naturschönheiten nennen wir die Naturreservation Rezavka und den Teich Štěpán oder die Waldreservation Turkov.
obecní úřad
Prokešovo náměstí 8, Ostrava 72930
Web
www.mmo.cz
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Ostraváci mají místo mozku Baník. Fuj!
Anonym
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Anonym
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co kecáš to není hnusné město je nádherné
Anonym
Fragen die Besucher
pekne trapna reakcia, sorry
26. 02. 2009
radi Nebudu psát že je Ostrava hnusná,ale pěkná určitě není. S Prahou, Brnem a možná Znojmem se nedá srovnávat.19. 04. 2010
Anonymty suchoň, když neumíš česky, tak sem nelez.. koho zajímá, že ses tu narodil, když neumíš ani napsat obyčejné quot;miquot;... táhni..
1. 11. 2008
Ostrava ty blbe.neviš nic.30. 08. 2009
Anonym
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