Klášterni Hradisko
Klášterni Hradisko
Klášterni Hradisko oder Hradisko ist ein Prämonstratenkloster und wir finden es in Olmütz (Olomouc). Heutiges Klosterareal ist ein weiterer Komplex von Barockgebäuden, der eine Fläche von 1 ha einnimmt. Im Jahre 1802 wurde im Kloster ein Militärkrankenhaus errichtet und als solches wird das Kloster bis heute benutzt. Im Jahre 1995 wurde Klášterní Hradisko als nationales Kulturdenkmal erklärt. Hradisko gehört zu den ältesten Klöstern im Mähren. Es wurde als Benediktinerkloster im Jahre 1078 von dem Fürsten Ota Sličný und seiner Gemahlin Eufomie gegründet. In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurden Benediktiner aus Olmütz vertrieben und das Kloster kriegten Prämonstratenser. In der Zeit der Hussitenkriege wurde das Kloster zweimal von Hussiten attakiert und au3er der Stefankirche ausgebrannt. Danach wurde es noch von olmützer Bürgern abgebaut. Das Kloster wurde erneuert und dazu trug auch König Jiří von Poděbrady bei. Im Jahre 1642 wurde das Kloster wieder attakiert und ausgerottet vom schwedischen Heer. Im Jahre 1659 wurde ein neuer Aufbau begonnen, der schrittweise das heutige Barockaussehen formierte. Das Kloster wurde gebaut nach dem Plan des Architekten Giovanni Pietro Tencalla und erst im 18. Jahrhundert beendet. In den Jahren 1726-1732 wurde die Stefankirche gebaut. Im Jahre 1787 wurde das Kloster aufgelöst und seit dem Jahre 1785 diente es dem mährischen Generalseminar. In den Jahren 1787-1790 vorstand hier Josef Dobrovský. Im Jahre 1790 wurde jedoch auch das Seminar aufgelöst und das Klosterareal kriegte die Armee, die hier ein Festungslager errichtete. Im Jahre 1800 war hier ein Häftlingslager für französische Soldaten und im Jahre 1802 wurde im Areal das schon oben erwähnte Militärkrankenhaus errichtet. Klášterní Hradisko ist ein vierflügliches Gebäude mit einem rechtförmigen Grundriss, mit Ecktürmen und Gräben. Der Graben teilt den Querflügel in zwei Teile ein, und zwar den Konvent und die Prälatur. Der nördliche Klosterteil ist im Geist des italienischen Manirismus, die Prälatur ist im Hochbarockstil. Die Stirnseite der Prälatur wird mit einer plastischen Verzierung und mit Säulen und Balkon geschmückt. Im Klosterhof finden wir den Saturnbrunnen. Das Klosterinterieur wird geschmückt mit Gemälden und Bildern von P. Troger und J. K. Handke, weiter mit Stuckverzierung von B. Fontana und mit Statuen von J. A. Winterhalder und J. A. Heinz. Das ehemalige Kloster Hradisko wurde gebildet von einem selbstständigen Klostergebäude mit der Stefankirche und mit vielen weiteren Gebäuden, von den erhielt sich der ehemalige Wirtschaftshof aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der alte Garten mit Zaunmauer (Nachlass der Ziergärten aus den 30. Jahren des 18. Jahrhunderts), das ehemalige Refektorium aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Statuengruppe von dem heiligen Johannes Nepomucký. Öffnungszeit: April - September - Do 14:00 - 16:00 Uhr. Am jeden ersten Samstag im Monat 8:00 - 11:00 Uhr. Eintrittsgeld: Erwachsene - 80,-, Kinder bis 15 Jahre - 40,-. Gruppen müssen sich vorher bestellen unter Telefonnummer: 00420/606 33 86 46.
Region
Olmützer Kreis
Bezirk
Olomouc
Stadt
Olomouc (Olmütz)
Adresse
Sušilovo náměstí 70/2
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