Kirche des Hl. Moritz
Kirche des Hl. Moritz
Die Kirche des Hl. Moritz ist eine spätgotische Dreischiffkirche mit dem Kreuzgewölbe. Die Kirche hat zwei asymmetrische Prismentürme und die größte aus dem Jahre 1745 stammende Orgel in Mitteleuropa. In der Kirche des Hl. Moritz finden die berühmten Orgelkonzerte statt. Im Jahre 1995 wurde die Kirche zum National-Kulturdenkmal erklärt. Die Kirche wurde im Jahre 1412 an der Stelle aufgebaut, wo früher eine kleinere ältere schon im Jahre 1257 erwähnte Kirche stand. Im Jahre 1483 wurde das Presbyterium mit dem Netzgewölbe fertig gebaut. Am Anfang des 16. Jahrhunderts wurden im Westteil der Kirche neue Kreisgewölbe gebildet und es wurde eine einzigartige Doppel-Schneckentreppe errichtet. Im Jahre 1572 wurde an die Nordseite der Kirche die Edelmann-Renaissancekapelle bzw. die Gruft angebaut. Das Kircheninteriuer ist im Barockstil eingerichtet und stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Orgel wurde im Jahre 1745 vom Meister M. Engler angefertigt und von F. Sattler ausgeschmückt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche rekonstruiert. Im Jahre 1985 wurde die Statuengruppe Christus auf dem Olivenberg, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, ins Kircheninterieur verlegt. Diese Statuengruppe stellt das wertvollste Denkmal der gotischen Bildhauerei in Olmütz dar. Im Jahre 2007 wurde die Kopie dieser Statuengruppe auf ihren Platz zurückgestellt, wo die Statuengruppe ursprünglich untergebracht wurde. Nach vorheriger Verabredung und nach der Bezahlung des Gruppeneintrittspreises kann man die hiesige einzigartige Orgel besichtigen. Der Kirchenturm der Kirche des Hl. Moritz ist 46 m hoch und wird für die Touristen zugänglich gemacht. Die Besichtigung ist individuell und nur beim schönen Wetter möglich. Der Turm ist vom Mai bis zum September, Mo-So von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Eintrittspreis: Kinder 7 CZK Studenten und Rentner 10 CZK Erwachsene 15 CZK
Region
Olmützer Kreis
Bezirk
Olomouc
Stadt
Olomouc (Olmütz)
Adresse
Opletalova
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