Kurort Bardejov
Kurort Bardejov
Erstmals schriftlich erwähnt 1241, von Ludovit I. 1352 zur Königsstadt erhöht. Bereits im 16. Jh. wurden für Besucher hiesiger Mineralquellen die ersten Kabinen errichtet. Der älteste Bau ist der sog. Tahys Hof vom Ende des 18. Jh., einige Jahre später standen hier dann 12 Gästehäuser, eine gemauerte Gaststätte, hölzernes Theatergebäude. Anfang des 19. Jh. gab es bereits an die 80 Häuser und eine Kirche. 1848 wurden viele Gebäude durch Hochwasser und Brand zerstört. Wieder populär wird der Kurort erst zu Ende des 19. Jh., als die Bahnstrecke nach Bardejov fertig gebaut wurde. Heute behandelt man hier Anämie, Verdauungsstörungen, Erkrankungen der Atemwege, Rekonvaleszenz nach onkologischen Behandlungen. Zu den Anwendungen gehören Trinken des Mineralwassers und Baden darin, Inhalierungen und Physiotherapie. Unter den bekanntesten Gebäuden befinden sich das neoklassizistische Kurhaus Astoria (Ende des 19. Jh.), die Kurhäuser Alžběta, Dukla und Fontána (Wende vom 19. zum 20. Jh.), das älteste Haus - Tahy – ist heute Sitz der Kurverwaltung. In den 80. Jahren des 20. Jh. wurden die Häuser Ozon und Družba, Balneotherapie und Kolonnade mit Musikpavillon gebaut. In der Stadt findet man auch zahlreiche Baudenkmäler, z. B. die römisch-katholische Kirche des Hl. Kreuzes, das Denkmal den gefallenen russischen Soldaten und die Rakoczi-Villa, Sitz des Šariš-Museums. Seit dem Jahre 2000 steht Bardejov auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Region
Prešovský kraj
Bezirk
Bardejov
Stadt
Bardejov

